Fahrradliebe

Fahrradfahren im Winter – Meine Tipps

Meine Tipps wie Du das Fahrradfahren im Winter Angenehm Machst

Fahrradfahren macht Spaß in den warmen Jahreszeiten. Viele von uns fangen nach dem Winter erst an, aufs Rad umzusteigen, wenn es draußen wärmer wird und die Tage länger werden.  In diesem Post habe ich für dich Tipps gesammelt, die mich beim Fahrradfahren im Winter unterstützen und mir die Fahrt angenehmer machen.


Bei mir ist das Radfahren nicht durch den Jahreszeitenwechsel begrenzt – ich fahre auch gerne im Winter. Nachdem ich gelesen habe, dass Radfahren bei kaltem Wetter das Immunsystem stärkt, fahre ich umso lieber.

Allerdings bereitet es in der Dunkelheit und mit kalten Händen nicht so viel Freude. Etwas Vorbereitung ist also hilfreich.

Ich hoffe, du findest etwas für dich dabei und wirst dein Fahrrad nicht den Winter über im Keller oder in der Garage verstecken.

Vor allem in diesem verrückten Jahr 2020, in dem wir auf Abstand achten und die öffentlichen Verkehrsmittel meiden wollen, ist das Fahrradfahren besonders angebracht.



Sicherheit hat Vorrang – Denk an das Licht und an die Richtige Kleidung fürs Fahrradfahren im Winter


Wir alle wissen, dass das Licht am Fahrrad funktionieren soll. Aber jetzt, wo die Tage kürzer werden, müssen wir es auch ab und zu überprüfen. Im Sommer haben wir es kaum gebraucht. Denn wenn die Tage lang sind, lässt es sich ganz bequem radeln, ohne dass man sich Sorgen machen muss, von Autofahrern oder Fußgängern übersehen zu werden.

Im Winter ist es anders. Wir verlassen das Haus am frühen Morgen bei der Dunkelheit und kommen oft nach Hause, wenn es wieder dunkel ist. Deswegen sind das Licht und die richtige Fahrradbekleidung besonders wichtig.

Hier findest du, übrigens, die Vorschriften zur Fahrradbeleuchtung

Falls du wie ich mit einem Lastenrad unterwegs bist, ist es ganz hilfreich auch ein paar zusätzliche Reflektoren an der Fahrradkiste anzubringen. So wird die Fahrradmasse besser gesehen.

Die Bekleidung beim Fahrradfahren im Winter sollte nach Möglichkeit hell oder bunt sein, am besten auch mit Reflektor-Elementen. Aber auch eine einfache reflektierende Warnweste erhöht die Sichtbarkeit.

Manche Fahrradhelme haben Beleuchtung, was Kindern eine besondere Freude bringt und die Sichtbarkeit erhöht.

Also am besten sofort einen Termin bei deinem Radhändler vereinbaren und das Licht überprüfen lassen!


Warm Soll es Sein – Sonst Macht das Radfahren im Winter Keinen Spaß


Bei Vielen scheitert das Radfahren im Winter an der Kälte, die ganz fies und gemein sein kann. Aber mit ein wenig Vorbereitung bekommst du die Kälte schnell in den Griff.


Eine Unterhelmmütze oder eine Schlupfmütze kaufen


Ich persönlich bin keine große Freundin von Unterhelmmützen, aber im Winter komme auch ich nicht ohne aus. Auf diese Weise bleiben die Ohren vor dem Wind geschützt und die Wärme bleibt erhalten. 

Für Kinder finde ich Schlupfmützen am praktischsten – die rutschen kaum und halten Kopf und Hals warm.


Handschuhe sind ein Muss


Es gibt nichts Schlimmeres als eiskalte Hände, und dieses Problem beseitigst du, indem du daran denkst, beim Radfahren im Winter Handschuhe anzuziehen. Ich weiß, du denkst, dass ich mir diesen Tipp hätte sparen können. Allerdings stelle ich bei mir selbst immer wieder fest, dass ich, wenn ich schnell aus dem Haus gehe, meine Handschuhe doch vergessen habe. Et voila, die Hände sind kalt bis eiskalt!

Deswegen habe ich im Herbst und im Winter ein Paar Extra-Handschuhe in der Lastenrad-Kiste liegen, einfach für alle Fälle. 

Du kannst dir auch eine Paar Handschuhe kaufen, die du in einer Fahrradtasche oder in einem Korb deponierst. Meiner Erfahrung nach sind die wind- und wasserfesten Handschuhe besonders warm.


Ein Bonus für Lastenradfahrer – eine Decke in die Fahrradkiste


Da ich häufig mit beiden Kindern mit unseren Lastenrad unterwegs bin, habe ich schon an den ersten kühlen Tagen in diesem Jahr eine warme Decke in die Kiste gepackt. Kuschelig und auch warm – Kiddies finden das ganz toll.


Ein warmes Getränk als Stärkung


Bei einer längeren Fahrt ist es angenehm, ein warmes Getränk dabei zu haben. Als Stärkung. Auf unseren Fahrradausflügen packen wir eine Thermoskanne mit Tee ein oder einen Punsch und machen zwischendurch eine kleine Pause, um uns zu erwärmen.



Beim Fahrradfahren im Winter Denk an Regenschutz für dich


Das Wetter im Winter kann ziemlich wechselhaft sein. An Tagen, an denen es von morgens bis abends regnet, fällt es einem richtig schwer aufs Fahrrad zu steigen. Geht mir genauso. 

Allerdings habe ich mich dieses Jahr besonders gut darauf vorbereitet, dass ich nicht sofort patschnass nass werde. Bis jetzt klappt es ganz gut!


Regenhose und Regenjacke sowie Regenschuhe sind beim Fahrradfahren im Winter Ganz Wichtig


Ich stelle fest, die Regenhose zählt bei mir als ‘best buy’ im Jahr 2020! Sie hat mich bereits bestens durch so viele unangenehme nasse Tage begleitet.

Also, eine Regenhose, eine Regenjacke und Regenschuhe kann ich jedem empfehlen, der trocken durch einen regnerischen Tag kommen möchte.

Ich ziehe mir meistens Gummistiefel mit warmen Socken an. Für die Kinder habe ich dieses Jahr Gummistiefel mit Fütterung besorgt.

Die Regenhose sowie Matschklamotten begleiten uns bei jedem Ausflug – auch diese lagern wir in der Lastenrad-Kiste. Selbst wenn in der Wettervorhersage kein Regen angesagt ist. Es kommt nämlich häufig vor, dass wir an einem Spielplatz anhalten oder durch Blätter stapfen. Und da sich dort im Herbst und im Winter reichlich Feuchtigkeit ansammelt, sind die Matschklamotten sehr gut geeignet.



Denk Auch an Regenschutz fürs Fahrrad


Der Regen in geringen Mengen schadet dem Fahrrad nicht. Allerdings solltest du darauf achten, dass das Rad nicht dauernd dem Regen ausgesetzt ist. Aber man bedenke nicht nur die Feuchtigkeit des Regens sondern auch die Luftfeuchtigkeit infolge der Temperaturschwankungen in den kalten Jahreszeiten.


Regenschutz fürs Lastenrad


Für unser Lastenrad haben wir einen Regenschutz, der die Kiste vor dem Wasser und auch die Kinder beim Fahren vor dem Wind schützt. Ein Regenschutz fürs Lastenrad kriegst du direkt bei einem Fahrradhändler – wir haben es sofort mit dem Lastenrad mitbestellt.

Im Internet gibt es aber auch jede Menge von Regenverdecken.


Kinderfahrradsitz und Sattel sollen trocken bleiben


Kennst du dieses Gefühl, dass du dir vorgenommen hast, mit dem Fahrrad zu fahren, und dann stellst du fest, dass dein Sattel komplett nass ist und du keinen Lappen dabei hast, um ihn zu trocknen?! Ja, das kenne ich auch.

Deswegen habe ich mir einen Regenschutz für Sattel besorgt – den kriegt man häufig auch als Werbeartikel geschenkt. Das ist eine Kleinigkeit, die aber viel bewirkt und sich einfach regeln lässt! Ähnlich ist es mit dem Kinder-Fahrradsitz. Abgesehen davon, dass das Material keinen Regen mag, mag auch kein Mensch, mit nassen Klamotten unterwegs zu sein!

Ein Regenverdeck gibt es einfach und preiswert zu kaufen, und du kannst es immer in deine Tasche oder in den Fahrradkorb legen.


Bereite Dich für die Winter Ausflüge mit dem Fahrrad vor


Im Sommer ist es viel einfacher, einen Fahrradausflug zu machen. Man muss nicht viele Klamotten einpacken, man sucht eine Route aus und los geht‘s.

Im Winter ist es jedoch anders. Da würde ich persönlich nicht empfehlen, eine lange Strecke zu planen – lieber eine kürzere, die dafür sicherer ist.


Eine Route planen – auf den Zustand der Strecke achten


Für den Winter solltest du deine Route für einen Fahrradausflug mit mehr Aufwand planen als für den Sommer. Manche Strassen und Wege sind im Winter wegen der Rutschgefahr nicht fürs Fahrradfahren geeignet.

Zum Beispiel sind die Böden vieler Laubwälder im Spätherbst voller feuchter Blätter – was fürs Fahrradfahren eine Gefahr darstellt.

Ob in der Stadt oder im Wald, nasses Laub solltest du beim Fahrradfahren entweder ganz vermeiden oder mit großem Respekt und mit sehr geringer Geschwindigkeit befahren. Das Bremsen unterlassen!


An die frühe Dunkelheit und die Straßenbeleuchtung denken


Dieser Tipp ergibt sich aus der Erfahrung, die wir an einem Wochenende Ende Oktober gemacht haben. Wir sind in der Helligkeit losgefahren und haben für den Hinweg länger gebraucht als gedacht. Zurück sind wir teilweise in der Dunkelheit gefahren. Angenehm war das nicht. Und warum? 

Weil die Strecke an manchen Stellen keine Beleuchtung hatte, was uns im Sommer nie aufgefallen ist. Zum Glück war uns die Strecke bekannt und so wussten wir bereits, dass keine besonderen Überraschungen auf uns warteten. 

Daher kann ich empfehlen, dass du dich  beim Planen am Tageslicht zu orientierst und weniger nach der Uhrzeit zu richtest.


Das Fahrradfahren im Winter Macht Doch Spaß – Versuche Es


Nun hoffe ich, dass dich der Winter nicht davon abhält, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Und ich wünsche dir viel Freude dabei!

Wenn auch du einen Tipp hast, wie wir das Fahrradfahren im Winter für uns angenehmer gestalten können – her damit!

Wenn ihr mehr über „Ich Wohne Hier“ wissen möchtet, schaut hier rein.

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